Implantat © Dr. MaußGar nicht so groß: Implantat in Originalgröße (Länge 11,5 mm)
Implantologie
- zertifizierte, zweijährige Weiterbildung durch das erfolgreich bestandene "Curriculum Implantologie" der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie (DGZI), der ältesten Fachgesellschaft für Implantologie in Europa
- die von uns hauptsächlich verwendeten und versorgten Implantatsysteme sind Biomet 3i, SIC-invent ACE, Straumann, Nobel-Biocare
- besonders schwierige Fälle werden chirurgisch in Zusammenarbeit mit unseren Kieferchirurgen gelöst, die Versorgung der Implantate findet aber auf jeden Fall in unserer Praxis statt
- Versiegelung der Implantat-Hohlräume mit einem Spezial-Gel, um bakterielle Besiedelungen der Implantate zu reduzieren
- Laserdekontamination der Implantatoberflächen, auf Wunsch auch im regelmäßigen Recall, um den Bereich um die Implantatoberflächen möglichst dauerhaft entzündungsfrei zu halten
- Knochenaufbau möglichst nur mit synthetischem Knochenersatzmaterial und/oder aus dem OP-Gebiet gewonnenen, eigenem Spenderknochen, um Entnahme von Beckenknochen zu vermeiden.
- klammerlose provisorische Versorgungen
Beispiele für Implantatversorgungen
Einzelzahnersatz
Festsitzende Alternative zur herausnehmbaren Prothese
Röntgenanalyse © Dr. MaußNach dem Verlust der beiden großen Backenzähne im linken Unterkiefer hätte der Patient mit einer herausnehmbaren Teilprothese versorgt werden können. Hier wurden als Alternative 2 Implantate gesetzt, de mit 2 Keramikkronen versorgt wurden, um einen herausnehmbaren Zahnersatz zu vermeiden. So ergab sich optisch wie funktionell die gleiche Situation wie vor dem Verlust der Zähne.
Anhand von normierten Meßkugeln wird zunächst das Knochenangebot im Operationsgebiet röntgenologisch bestimmt, damit auch ein Sicherheitsabstand zu gefährdeten anatomischen Strukturen (etwa Unterkiefernerv, Kieferhöhle im Oberkiefer) eingehalten werden kann.
Zusätzlich wird im Mund die Schleimhautdicke bestimmt. Daraus können Typ. Länge und Durchmesser der zu verwendenden Implantate bestimmt werden. Auf einem Gipsmodell wird eine sogenannte Bohrschablone hergestellt, die während der Operation hilft, das Implantat auch dorthin zu bringen, wo es geplant war.
Tomographie (Schichtaufnahme) Seitenzahnbereich© Dr. MaußMitunter fertigen wir zusätzlich in unserer Praxis Schichtaufnahmen, die uns helfen, ein dreidimensionales Bild von unserem Operationsgebiet zu erhalten. Hier etwa ist der Querschnitt des Unterkieferkörpers ungleichmäßig, so dass die Implantate etwas geneigt gesetzt werden mussten, um nicht den Mundboden zu verletzen.
intraoperative Kontrolle © Dr. MaußWährend der Operation kann die Neigung der Bohrungen für die Implantate röntgenologisch kontrolliert werden. Hier wurde die Achse des hinteren Implantates noch etwas parallellisiert.
Kontrolle der gesetzten Implantate© Dr. MaußNach der Implantation wird der korrekte Sitz der Implantate auf dem Röntgenbild kontrolliert.
Implantate vor der prothetischen Versorgung© Dr. MaußNach einer Einheilphase von 3 Monaten und der Eröffnung der Schleimhaut kann mit der prothetischen Versorgung begonnen werden.
Abutments auf dem Modell © Dr. MaußIn die künstlichen Zahnwurzeln werden Aufbaupfosten (sog. "Abutments") geschraubt, auf die später die Kronen zementiert werden. Um ein Eindringen von Bakterien zwischen Implantat und Abutment zu verhindern, desinfizieren wir zunächst den Implantatinnenraum mit dem PACT-Laser und versiegeln anschliessend die Gewindegänge dazwischen mit einem antibakteriellen Spezialgel.
Keramikkronen auf dem Modell von der Seite © Dr. MaußIm Labor werden 2 Keramikkronen über die Abutments gefertigt
Keramikkronen für die Implantate auf dem Modell © Dr. MaußKeramikkronen von oben gesehen
Keramikkronen im Mund © Dr. MaußDie festzementierten Keramikkronen im Mund. Die fehlenden Zähne wurden ersetzt, ohne die natürlichen Zähne beschleifen oder verändern zu müssen. Kein Metallbügel oder ähnliches stört die Zunge.
Dr. Mauß
Zahnarzt
